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Abwärts!

Es geht weiter abwärts! Das ist keine gute Nachricht, denn es geht nicht um den Schuldenberg oder den CO2 Ausstoß, sondern um das Insektensterben. Und das ist nicht nur so ein Gefühl, sondern das Ergebnis stützt sich auf exakte Auszählungen. "1990 lagen wir noch bei etwa zehn Gramm Insekten pro Tag und pro Falle. Heute sind es im Mittel gerade noch 1,3 Gramm. Der Trend scheint auch nicht nur regional begrenzt zu sein", sagt Thomas Hörren, der Vorsitzende des Krefelder Entomologischen Vereins. Leider gibt es keine neuen Erkenntnisse, wie man die negative Entwicklung stoppen könnte. Nur die bereits seit längerer Zeit bekannte Lösung würde helfen. Wir brauchen entweder Pufferzonen, in denen nicht gespritzt wird, oder eine räumlich angepasste Strategie mit Auflagen dazu, wie in der Nähe und natürlich auch innerhalb von Naturschutzgebieten Landwirtschaft betrieben wird. Wir müssten also dies tun, was wir seit Jahren nicht hinbekommen. Doch das schaffen wir wohl nicht! Mehr

https://www.sueddeutsche.de/wissen/insektensterben-krefeld-forscher-trendwende-li.3215082