Schon wieder eine Anklage und wieder keine Einsicht. Letzten Sommer ist in Hamburg ein kleines Kind in Folge eines illegalen Autorennens ums Leben gekommen. Nun stehen die beiden Täter, 23 und 25 Jahre alt, vor Gericht. Die Anklage lautet auf Mord. Sie fuhren dreimal so schnell, wie an der Unfallstelle erlaubt. Nichts Neues eigentlich, wäre da nicht die Strategie der Verteidigung der Mutter des Kindes, die den Wagen gefahren hat, eine Mitschuld am Unfall zu geben. Sie ist, so die Verteidigerin der Angeklagten, falsch abgebogen. Dreist, denn auch wenn sie richtig abgebogen wäre, hätte sie keine Chance gehabt, denn die beiden am Rennen beteiligten Fahrzeuge fuhren nebeneinander, belegten beide Fahrspuren. Mehr